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Erlebnis der Wassergeburt |







| Erfahrungsberichte von ...
Nicole
Annette
Julia
Katharina
Stefanie
Barbara
Sina
Monja
Stefanie
Schon in meiner zweiten Schwangerschaft hatte ich über die Möglichkeit einer Wassergeburt nachgedacht, aber meine
Hebamme mochte keine Wassergeburten. Sie meinte, nach der Eröffnungsphase müsse ich aus dem Wasser kommen. Die Geburt verlief dann sowieso
ganz anders, so daß ich überhaupt nicht ins Wasser konnte....
Als ich bei meinem dritten Kind herausfand, daß ich wieder
schwanger war, war mir von Anfang an klar, daß ich dieses Mal auf alle Fälle Wasser für die Geburt haben wollte, auch wenn das bedeutet
hätte, daß mein Mann und ich das Baby alleine bekommen müßten, wenn niemand uns hierin unterstützen würde!
Glücklicherweise fand ich aber eine Hebamme, die sehr offen für Wassergeburten und bereit war, uns hierin zu unterstützen.
Ungefär zwei Monate vor dem Geburtstermin besorgten wir uns ein Wassergeburtsbecken, welches gerade so in unser Schlafzimmer paßte.
Wenige Tage nachdem wir das Becken aufgebaut hatten, bekam ich ziemlich heftige Wehen. Es war 8 Wochen vor Termin und mein Muttermund war bereits 2 cm
geöffnet. Grund für diese heftigen verfrühten Wehen war ein starker Kalziummangel. Daraufhin mußte ich das Bett hüten und bekam
viel Kalzium und Magnesium. Immer wenn die Wehen zu stark wurden, legte ich mich entweder in die Badewanne oder in das Wassergeburtsbecken, was die Wehen
sofort beruhigte und mich sehr entspannte. Nach Ende der 37. Woche erlaubte mir meine Hebamme wieder aufzustehen.
Sollte das Baby dann kommen wollen, wäre es in Ordnung, da ich über den kritischen Punkt hinweg war. Kurz darauf begannen tatsächlich
die Wehen und wieder half mir das Wasser, mich zu entspannen und ausruhen zu können. So vergingen zwei Tage, in denen die Wehen immer wieder kamen
und gingen. Ich glaube, meine Hebamme kam in dieser Zeit mindestens ein Dutzend mal bei uns vorbei, um zu schauen, wie es mir geht. Am nächsten
Morgen als ich aufwachte, spürte ich, wie sich der Schleimpfropf löste. Nachdem ich gefrühstückt hatte, ging ich spazieren und
tatsächlich kamen die Wehen ziemlich schnell sehr heftig in Gang. Als ich wieder heimkam, füllten mein Mann und meine Mutter schnell das
Wasserbecken und wir warteten auf meine Hebamme. Endlich, nachdem die Hebamme mich untersucht hatte (ich war 5-6 cm eröffnet), konnte ich in das
Wasserbecken steigen. Sofort fühlte ich mich total entspannt! Innerhalb von 15 Minuten war mein Muttermund vollkommen eröffnet. Die Wehen
veränderten sich und ich spürte, wie sich mein Baby mit einer immensen Kraft durch mich hindurchschob. Bei meinen beiden ersten Geburten hatte
ich das nicht so erlebt und war sehr erstaunt darüber. Ich stütze mich auf den Beckenrand und spürte, wie der Kopf meines Babies geboren
wurde, ohne daß ich zusätzlich preßte! Die Nabelschnur war zweimal um den Hals geschlungen, so daß sie noch durchtrennt werden
mußte, bevor mein Baby ganz draußen war. Nachdem die Hebamme die Nabelschnur durchtrennt hatte, konnte sie mein Baby an die
Wasseroberfläche holen und mir in die Arme legen. Meine Hebamme stellte mir einen Gebärhocker in das Wasserbecken, auf den ich mich
für die Nachgeburt setzen konnte. Sie war sehr überrascht, daß ich nach der Geburt so ausgeruht war. Durch die Unterstützung des
Wassers fühlte ich mich sehr kräftig. Außerdem hatte das Wasser mein Gewebe so weich gemacht, daß ich nicht gerissen bin und auch
nicht geschnitten wurde!
Ich bin absolut begeistert von der Wassergeburt und weiß, daß ich niemals mehr eine Geburt ohne Wasser haben
würde.
© Stefanie für DelphisART

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Barbara
Schon von Anfang an der Schwangerschaft stand fest, daß ich mein Baby zu Hause bekommen wollte und mit wachsendem Bauch
wurde mir auch klar, daß ich gerne eine Wassergeburt haben möchte. Schon immer hatte ich eine intensive Beziehung zum Wasser und liebte es
zum Entspannen ein warmes Bad zu nehmen. Spätestens aber seit ich Aqua Wellness kennenlernte und während meiner Schwangerschaft Gelegenheit
fand, einige Sitzungen zu bekommen, war ich auf der Suche nach einem Becken, welches die für eine Geburt notwendigen Erfordernisse erfüllen
konnte. Ein Planschbecken oder die enge Badewanne kamen da nicht in Frage für mich. Ich wollte mich sicher fühlen können und gleichzeitig
Platz für Bewegungen haben. Eine wochenlange Suche kreuz und quer durch Deutschland begann und man kann sagen, daß wir die ganze Republik
sozusagen auf den Kopf stellten, um "unser" Becken zu finden. Gleichzeitig wuchs mein Baby mehr und mehr und nahm schon ganz schön viel
Raum ein. Ich glaube, es war ungefähr ab der Mitte der Schwangerschaft, als ich mit den Yogaübungen im Wasser anfing. Einzutauchen in das warme
Wasser, mich wieder leicht zu fühlen und beweglich zu sein, war fast wie ein kleines Wunder für mich und ich genoß jede Minute und jeden
Tropfen Wasser! Ich fühlte mich meinem Baby nirgendwo so nahe wie im Wasser, ein Zustand, den ich fortan jeden Tag mindestens einmal suchte! Ich
glaube, auch mein Wasserbaby hat diese Stunden sehr genossen. Als der Geburtstermin näher rückte, holten wir das Wassergeburtsbecken ab und
bauten es gleich in meinem Geburtszimmer auf, denn ich wollte das Becken natürlich jeden Tag nutzen - auch vor der Geburt. Die letzten Wochen
der Schwangerschaft waren tatsächlich sehr beschwerlich für mich. Meine Füße taten oft weh und ich mußte andauernd zur Toilette
laufen. Auch hier half mir das Wasser auf wunderbare Weise, meine Füße konnten aufatmen und manchmal hing ich in meinem Schwimmring und schlief
für einige Stunden im Becken ein. So konnte ich mich wirklich tief erholen.
Am Tag der Geburt meiner Tochter wachte ich morgens nach einer
schlecht geschlafenen Nacht auf und stieg ziemlich bald in die Badewanne. Nach ungefähr einer halben Stunde hatte ich ein so beklommenes Gefühl,
daß ich sofort aufstand und die Wanne verließ. Ich war alleine zu Hause und hatte Angst, es sonst nicht mehr ohne Hilfe hinaus zu schaffen.
Kurz nachdem ich aus dem Wasser gestiegen war, spürte ich, wie die Fruchtblase platzte. Damit war mir klar, warum ich so schnell aus der Wanne
wollte - ich hätte das im Wasser vermutlich sonst nicht bemerkt. Ich verständigte meine Hebamme und fing an das Geburtszimmer herzurichten.
Dies waren sehr schöne und ganz intime Stunden für mich mit meinem Baby - die letzten gemeinsam vereint in meinem Körper!
Die "Wasserecke" schmückte ich noch mit schönen Bildern, stellte Blumen und eine schöne Kerze auf. Alles war bereit -
nun konnte es losgehen. Und tatsächlich setzten bald darauf die ersten Wehen ein. Am Anfang waren sie noch ganz zart, so als wollten sie mich
lediglich daran erinnern, daß ich ihrem Rhythmus lauschen soll. Ich bewegte mich noch relativ viel in dieser Zeit, verrichtete noch Arbeiten, die
ich erledigen wollte, blieb aber mit meiner Aufmerksamkeit bei mir und diesem Wellenrhythmus. Noch hatte ich kein Bedürfnis darauf, ins Wasser zu
steigen. Es schien mir so, als wenn mich jedes andere Element von den Vorgängen in meinem Körper abgelenkt hätte - war noch nicht soweit.
Nach zwei oder drei Stunden waren die Wehen so heftig geworden, daß ich jedesmal innehalten mußte und mich abstützen oder sogar hinsetzen
mußte. Da war mir klar, daß ich mich ab jetzt vom Wasser tragen lassen wollte. Mein Partner ließ das Wasser in das Becken ein und schon
nach recht kurzer Zeit - vielleicht 15 Minuten - konnte ich in das Becken. Von diesem Augenblick an wußte ich, daß ich nicht mehr aus dem
Wasser herausgehen würde, bevor mein Baby geboren war! Mein Körper entspannte sofort total und blieb sogar während der immer heftiger
werdenden Wehen vollkommen in Ruhe und entspannt. Es war sofort zu spüren, daß das Wasser den Geburtsprozeß beschleunigte - die Wehen
wurden im Wasser noch intensiver als "an Land", aber alles fühlte sich richtig an, und durch die tiefe Entspannung war der Schmerz ein s
elbstverständlicher Teil meines Körpers geworden, mit dem ich mitschwingen konnte. Es war Zeit geworden, mein Baby loszulassen, doch zuvor
wollte ich noch einmal diese unglaubliche Intimität durch die Verbindung des Wassers spüren: mithilfe eines Schnorchels tauchte ich für
einige Weilen unter Wasser und konnte durch den Schnorchel während der Wehen weiter atmen. Als mein Körper so vollständig vom Wasser
umgeben war, fühlten sich die Wehen an, wie riesige Wellen, die über mir zusammenbrechen! Erst danach war ich bereit, mich aus dieser
körperlichen Einheit mit meinem Baby zu verabschieden und es loszulassen, damit es in die Welt schwimmen konnte.
© Barbara für DelphisART
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Sina
Nach bereits 2 Stunden immer heftiger werdender Wehen rief ich die Hebamme an und ging daraufhin in
das von meinem Mann gut vorbereitete Wassergeburtsbecken. Ich war ganz Licht. Ich fühlte mich wohl und gut aufgehoben. Als ich bei den Wehen auf
dem Wasserkissen mit meinem Körper nach hinten so leicht dahin schwebte, konnte ich den Schmerz gut annehmen und die Bewußtheit über das
Geschehen stieg an. Manchmal klammerte ich mich auch an den Beckenrand, den Kopf gegen den Bauch meines Mannes gedrückt. Unsere 4-jährige
Tochter erwachte gegen 5.00 Uhr morgens und wollte ins Wasser zu mir (vielmehr zu uns). Sie kam kurz rein, obwohl ich es gar nicht so richtig wollte,
später hielt sie mir von außen meine Hand und meinen Kopf, was mir sehr gut tat.
Die Geburtshelferin kam; sie half mir durch
bewußtes Atmen die Wehen kommen und gehen zu lassen. Sie begleitete mich auf die Toilette. Dort erlebte ich die Wehen vehement. Ich fragte
nach der Hebamme, sie schien unterwegs zu sein. Mich zog es sofort wieder ins warme Wasser. Die Geburtsvorbereiterin meinte jedoch, ich solle mich
besser seitlich aufs Bett legen bis die Hebamme da ist. Bald kam sie, hörte Baby's Herztöne ab und fragte, ob ich das Kind im Wasser
gebären möchte. Daraufhin stieg ich sofort wieder ins Wasser und nun ging es so richtig los. Das Baby schob sich mit einer Riesenkraft durch
mein Becken. Ich hielt mich nur noch am Beckenrand fest, tönte immer stärker mit ja-o-a-a.... Ihren Kopf hielt ich schon in meinen Händen,
so zart und weich, wie sonst nichts in dieser Welt, ein Traum. Nun, die nächste Welle. Ich faßte eine Hand der Hebamme und nahm mit ihr engen
fragenden Kontakt auf. Sie griff nach dem Baby, und schwups war es soweit. Sie sagte: "Du kannst es hochnehmen" und schon hatte ich das Baby auf
meinem Bauch und dann in meinen Armen, so friedlich, kein Schrei - Stille. Große Aufmerksamkeit - Riesengenuß, die Freude ist groß, sie
ist sichtbar geworden. Alles Licht brennt innen und außen. Eine Einheit, getrennt und doch verbunden...
Ich gehe aus dem Wasserbecken ohne
Schwierigkeiten, leicht wie eine Feder, lege mich aufs Bett und spüre nur noch sie. Liebe strömt durch uns, so mächtig und groß.
Sie trinkt und öffnet ihre Augen - welch ein Strahlen.
P.S. Meine erste Tochter hat sich durch 2 Nächte gebohrt - auch zu Hause, jedoch auf dem Gebärhocker. Diesmal waren es nur
5 Stunden; das Wasser half uns sehr.
© Sina für DelphisART
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Monja
Wir möchten Ihnen noch einmal ganz herzlich für den angenehmen, den
unkonventionellen Kontakt und den Versand des Pools danken.
Wir hatten ja wirklich großes Glück, dass unser Sohn doch noch auf den
"letzten Drücker" - einen Tag vor Rückgabetermin - bei uns zu Hause und im
Wasser auf die Welt kommen wollte und nicht - einen Tag später - in der Klinik.
Mein Freund musste am Tag der Geburt noch ganz schön schaffen, um alles
abzupumpen, zu waschen, zu trocknen, gut zu verpacken und zu verschicken.
Ich empfand die Wehen im Wasser als unglaublich erleichternd. Ich war beim
Einsteigen in das Wasser so überrascht durch den Auftrieb!.
Und bei jedem Aussteigen aus dem Wasser zieht es einen mit brutaler Gewalt
auf den Boden und die Schmerzen sind wesentlich stärker.
Die Hebamme war die ganze Geburt hindurch begeistert, auch von der
beigelegten Mappe mit Aufbauanleitung und Büchertipps.
Unser Sohn wurde in die ersten Frühlings-Sonnenstrahlen hinein geboren und
war mit 55 cm und 4180 g nicht gerade klein und leicht.
Zudem hatte er den linken Arm neben dem rechten Ohr abgelegt und der Kopf
war somit noch größer. Die Hebamme ist überzeugt, dass ich nur durch das
Wasser weder Damm- noch sonst irgendwelche Risse hatte.
Erstaunlicherweise war meine Haut nach 5 Stunden Daueraufenthalt im Pool
überhaupt nicht aufgequollen.
© Monja für DelphisART
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