|
Antworten auf Ihre Fragen |
|
|
Auf dieser Seite beantworten wir Ihre Fragen rund um Geburtsvorbereitung, Entbindung, und Wasser. Selbstverständlich erfolgt eine evtl. Veröffentlichung hier diskret und ohne Angabe Ihrer persönlichen Daten.
Bitte beachten Sie, daß wir hier keine medizinische Beratung anbieten können, sondern nur Anregungen und allgemeine
Antworten zu Ihren Fragen.
Wassergeburtshebammen und Kliniken sowie Kursangebote für Geburtsvorbereitung im Wasser in Ihrer Region finden Sie
direkt in unserem Adreßpool.
Auf allen Bildern, die ich bisher von Wasserentbindungen sah, hatten die Frauen im Gegensatz zur Land-Geburt gar nichts an. Mir ist das aber komisch. Kann man auch bei einer Wassergeburt wenigstens ein T-Shirt oder so anhaben? Wenn es Ihnen unangenehm ist, ganz nackt zu sein, spricht nichts dagegen, z. Bsp. ein T-Shirt im Wasser anzuhaben. Wichtig ist ohnehin, dass auch die Lufttemperatur abgestimmt ist, damit Sie nicht mit dem nassen Hemd frieren. Was geschieht, wenn während einer Wassergeburt plötzlich die Herztöne des Babys abfallen und alles ganz schnell gehen muss? Oder wenn eine Zangen- oder Saugglockenentbindung nötig wird? So schnell kommt man dann doch gar nicht aus dem Wasser oder verliert wertvolle Zeit. Normalerweise zeichnen sich Komplikationen im Geburtsverlauf ab, sodaß eine rechtzeitige Hilfe gewährleistet ist. Man wartet ja nicht ab, bis sich Herztöne drastisch verschlechtern o.ä. Bei den regelmässigen Kontrollen, die auch im Wasser jederzeit möglich sind, kündigen sich solche Veränderungen an! Auch die Indikation für Zange oder Saugglocke ergibt sich nicht von einer Sekunde auf die andere. Dies sind sich entwickelnde Prozesse, die ein erfahrener und verantwortungsvoller Geburtshelfer unter Beobachtung hat! Wir haben diese "Dramatik" weder bei Klinik- noch Hausgeburten jemals erlebt. Natürlich können sich auch während einer Wassergeburt (wie bei jeder anderen Geburtsmethode) Komplikationen ergeben, bzw. Situationen, in denen es ratsam ist, das Wasser zu verlassen. Dies kommt aber in der Praxis - bei sachkundigem Umgang - höchst selten vor. Ich bin nun in der 16. SSW und habe zwischenzeitlich immer wieder mal kurze, leichte Blutungen gehabt. Bei Schonung ist dann nichts mehr. Kann ich trotzdem eine Wassergeburt wagen? Bei meiner 1. SS war alles normal. Eine eindeutige Antwort auf Ihre Frage ist schwierig....für Ihre Blutungen kann es verschiedene Ursachen geben, die evtl. auch zu unterschiedlichen Massnahmen führen. Ich weiß nicht, wieviel Zeit zwischen Ihrer ersten und der jetzigen Schwangerschaft liegen. Es kommt vor, wenn nur relativ kurze Zeitspannen zwischen den Schwangerschaften liegen, daß solche Blutungen als Zeichen von Überlastung auftreten und ein Signal zur Schonung sind. Ohne sonstige Bedeutung. Manche Frauen haben auch zyklusabhängige Blutungen während der Schwangerschaft. Auch dies ist meist ohne Bedeutung. Aber es können natürlich auch ganz andere Ursachen dahinter stecken. Ich meine, daß eine Wassergeburt nicht grundsätzlich ausgeschlossen werden kann. Vorausgesetzt, die Blutungen sind harmlos und verschwinden im weiteren Schwangerschaftsverlauf und es treten sonst keine Komplikationen auf, wäre eine Wassergeburt möglich. Hierüber sollten Sie zum Ende der Schwangerschaft mit Ihrer Hebamme und Frauenärztin konkret sprechen. Zu empfehlen ist jedoch, bei der Wassertemperatur nicht über 34°C zu gehen, um bei evtl. Blutungsneigung eine eher gefäßadstringierende Wirkung zu erzielen. Liegt bei einem Streptokokkeninfekt ein erhöhtes Infektionsrisiko für das Kind vor? Mein Frauenarzt riet mir von einer Wassergeburt ab. Bei einer vorliegenden Streptokokkeninfektion ist von einer Wassergeburt tatsächlich abzuraten, sofern diese nicht sicher ausgeheilt ist. Hier handelt es sich um eine bakterielle Infektion mit der Möglichkeit der Übertragung auf Ihr Kind. Sie sollten dies - unabhängig von der Wassergeburt - behandeln lassen. Ich habe gehört, daß vor einer Wassergeburt im Krankenhaus ein AIDS- und ein Hepatitis C-Test erforderlich ist. Stimmt das? Hiervon haben wir noch nie gehört. Wohl gehören zwei serologische Untersuchungen im Verlauf der Schwangerschaft zur Schwangerenvorsorge, bei denen u.a. der Röteltiter bestimmt wird, ggfs. auch auf HBV, Lues, HIV untersucht wird, aber daß ein besonderer Bluttest als Voraussetzung für eine Wassergeburt notwendig sein soll, gehört u.W. nach weder zum deutschen Klinikstandard, noch macht es viel Sinn. Bei mir wurde in der 32./33. SSW ein instabiler/zu hoher Blutdruck festgestellt. Zusätzlich habe ich schon seit Wochen leicht geschwollene Knöchel. Meine Ärztin meint nun, daß es sich um eine Schwangerschaftsgestose handelt und ich mich bis zur Geburt schonen soll. Ist denn dann noch eine Wassergeburt möglich? So wie Sie Ihr Blutdruckverhalten beschreiben, handelt es sich offensichtlich um einen Belastungshochdruck, da Ihre Werte im Zustand der Schonung und des Ausgeruhtseins ja durchaus normal sind. Auch die Tatsache der "leicht geschwollenen Knöchel" macht noch keine Gestose. Es liegen zwar Anzeichen in dieser Richtung vor, aber m.E. nicht ausreichend, um diese Diagnose zu verfestigen. Den Rat Ihrer Ärztin, sich zu schonen, sollten Sie auf alle Fälle beherzigen. Ausserdem sollten Sie auf eine eiweissreiche Ernährung und viel bewusste Entspannung achten, um einer Gestose vorzubeugen. Auf keinen Fall sollten Sie mit obskuren Reiskuren oder vermehrtem Brennesseltee trinken versuchen, zu entwässern, weil Ihnen hierbei wichtige Elektrolyte (Mineralien) verloren gehen könnten. Im Babynet können Sie übrigens noch mehr Tipps und Informationen zum Thema Gestose erhalten. Grundsätzlich ist eine Wassergeburt bei Ihren genannten Beschwerden nicht ausgeschlossen, muß jedoch bei Geburtsbeginn bei der dann vorliegenden Situation geklärt werden. Ich bin in der 38. SSW, bisher ist alles normal verlaufen und ich plane eine Wassergeburt. Der Chefarzt meiner Wahlklinik meint nun, daß eine Wassergeburt grundsätzlich von Hygienikern abgelehnt wird. Durch Trinken des Wassers bestünde eine Infektionsgefahr für das Kind; es habe aktuell drei Todesfälle in England deshalb gegeben. Von den von Ihrem Arzt erwähnten aktuellen Todesfällen haben wir nichts gehört. Seltsam erscheint auch die behauptete Todesursache. Tatsächlich "trinken" Babies nicht das Wasser in der Wanne! Im Gegenteil sind sie durch den Atemschutzreflex hiervor geschützt. Eine Infektionsgefahr besteht grundsätzlich im Krankenhaus (nosokomiale Keime), wegen der dort vermehrt vorzufinden Krankheitserreger; dies ist jedoch kein wassergeburtsspezifisches Problem. Es ist vorauszusetzen, daß ein Krankenhaus über die notwendigen Wasseraufbereitungsmassnahmen verfügt, um Frauen ein Bad oder eine Wassergeburtsmöglichkeit anbieten zu können. Alle vorliegenden ernstzunehmenden Untersuchungen haben belegen können, daß die Wassergeburt kein erhöhtes Infektionsrisiko darstellt - es wundert, daß der Chefarzt Ihrer Wahlklinik hiervon nichts weiß. Ich bin 21 Jahre alt und erwarte im Dezember mein drittes Kind. Nun würde ich gerne eine Wassergeburt machen. Bei den beiden ersten Geburten habe ich mir eine PDA setzen lassen; beide Geburten haben 16 Stunden gedauert, was mir gerade bei der ersten wie eine Ewigkeit vorkam. Außerdem wurde die erste dann auch noch mit der Saugglocke geholt. Bitte können Sie mir einen Tip geben, wie ich es schaffe, eine schöne Wassergeburt zu erleben, denn jetzt erst macht es unsere Uniklinik möglich, da sie nun eine Wanne haben? Vielen Dank im voraus. Liebe...., vorausgesetzt Sie haben eine normal zu erwartende Geburt steht nichts gegen eine Wassergeburt, auch wenn Sie zuvor mit PDA entbunden haben. Tatsächlich sehe ich 16 Stunden auch als eine lange Geburtszeit an, insbesondere bei der zweiten Geburt. Ich würde Ihnen empfehlen, sich eine einfühlsame Hebamme/Geburtsvorbereiterin zu suchen, bei der Sie sich gut auf die Geburt vorbereiten können. Eine Wassergeburt ist meist viel einfacher und schneller als eine Geburt an Land und diese Erfahrung könnte Ihnen bestimmt helfen. Eine Wassergeburt wird jedoch nur ohne PDA möglich sein und eine gute Geburtsvorbereitung ist eine wichtige Voraussetzung für ein möglichst positives Geburtserleben - unabhängig, ob die Geburt an Land oder im Wasser erfolgt. Eine Festlegung auf eine bestimmte Geburtsform ist mit Sicherheit wenig sinnvoll und meist auch nicht durchführbar. Daher scheint es mir richtiger, daß Sie sich eine gute Vorbereitung und Geburtsumfeld suchen, um beim dritten Mal eine andere Erfahrung machen zu können. Können Krampfadern im Schamlippenbereich bei einer Wassergeburt grössere Probleme bereiten? Liebe..., Ihre Frage läßt sich nur allgemein beantworten. Viele Kliniken sehen Krampfadern grundsätzlich als Kontraindikation zur Wassergeburt und werden Frauen dann auch nicht ins Wasser lassen. Sie sollten dies also direkt vor Ort besprechen, wie Ihre Geburtsklinik hier verfährt. Unter bestimmten Voraussetzungen ist die Wassergeburt nicht grundsätzlich ausgeschlossen: dies hängt aber u.a. auch vom Schweregrad der Krampfadern ab, welche Venen konkret betroffen sind etc. Solange die Wassertemperatur 34°C nicht überschreitet, sind Krampfadern nicht als Kontraindikation zu sehen. So jedenfalls wird es auch von dem erarbeiteten "Standard Wassergeburt" empfohlen. Ich lebe in Mexico und bin endlich nach langem Suchen an einen Arzt geraten, der bereit ist eine natürliche Geburt zu "wagen". Er möchte in der Klinik sogar die Wassergeburt einführen und ich wäre die erste mit der er dieses "Experiment" wagen will. Jetzt hat er mir bereits gesagt, daß die Geburt der Plazenta auf jeden Fall ausserhalb des Wassers geschehen müsse. Ist das wirklich nötig? Wie läuft das normalerweise ab? Liebe...schön, daß Sie eine Klinik gefunden haben, die Sie bei Ihren Geburtswünschen unterstützen will. Zu Ihrer Frage: normalerweise ist es kein Thema, die Plazenta auch im Wasser zu bekommen. Meist hilft die Entspannung des Wassers dabei auch noch ganz gut, daß sich die Plazenta schnell und unkompliziert löst und für die Frau sind die Nachgeburtswehen im Wasser auch einfacher. In Deutschland wird das ganz unterschiedlich gehandhabt - je nach Kennntisstand der Kliniken. Denn es gibt - so wie bei der Geburt im Wasser auch - schon einiges zu bedenken, wie z. Bsp. Wassertemperatur. Viele Kliniken mögen die Plazentageburt im Wasser nicht, da sie ein Infektionsrisiko oder einen unkontrollierbaren Blutverlust befürchten. Beides hat sich aber in der Praxis nicht bestätigt, sofern ausreichend Kenntnis im Umgang mit Wassergeburt vorhanden ist. In Ihrem Fall würde ich nicht auf die Plazentageburt im Wasser bestehen; die Klinik fängt ja gerade erst an mit den Wassergeburten, d.h. die Geburtshelfer müssen erst mal mit der Geburt im Wasser vertraut werden und Erfahrungen sammeln. Ich bin zum ersten Mal schwanger und habe jetzt schon in der 23. SSW vorzeitige Wehen und eine beginnende Zervixinsuffizienz; eine "normale" Geburtsvorbereitung kommt damit für mich nicht in Frage. Wäre es denn möglich, an Kursen für Geburtsvorbereitung im Wasser teilzunehmen? Liebe....natürlich läßt sich schwer sagen, was in Ihrem Fall konkret das Richtige ist. Tatsächlich sind Sie bei vorzeitigen Wehen und einer Zervixinsuffizienz schonungsbedürftig. Wie stark das der Fall ist, kann ich hier nicht beurteilen. Grundsätzlich läßt sich aber sagen, daß Geburtsvorbereitung im Wassr die schonenste Form ist und kein negativer Einfluß auf die vorhandene Schwäche zu erwarten ist. Wenn Sie also nicht zur Bettruhe gezwungen sind und leichte Bewegung/Betätigung ausüben dürfen, würde ich Ihnen zur Vorbereitung im Wasser raten. (also nicht Aqua Fitness oder Schwangerschaftsschwimmen, was manchmal unter dem Begriff Geburtsvorbereitung angeboten wird! Die Kursleitung sollte von einer kompetenten Geburtsvorbereiterin oder Hebamme durchgeführt werden). Kann man Badezusätze, wie z. Bsp. ätherische Öle mit ins Wasser geben zur Geburt, die evtl. wehenfördernd oder schmerzstillend sind? Liebe....normalerweise sind keine Zusätze im Wasser notwendig. Die Wirkung des warmen Wassers als solche reicht eigentlich aus. Wenn gewünscht, kann man aber z. Bsp. Meersalz zugeben, das Salz macht das Gewebe noch geschmeidiger. Beliebt sind auch Ölmischungen von Ingeborg Stadelmann. Kreislauf- und wehenanregend kann Rosmarinöl sein (vorsichtig dosieren!); Lavendel und Rose sind schön für tiefere Entspannung. Wichtig ist auf eine gute Qualität der Öle zu achten. Nur rein ätherische Öle sind zu verwenden (wie z. Bsp. die Primavera-Öle). Da die Öle sehr intensiv wirken, reichen auch wenige Tropfen! Was kann ich selbst während der Geburt im Wasser für den Dammschutz machen? Liebe....im Wasser ist meist gar kein manueller Dammschutz notwendig. Der Wasserdruck hilft von außen, das Gewebe zu halten und gleichzeitig ist das Gewebe durch das warme Wasser geschmeidiger. Der beste Dammschutz (vom Wasser abgesehen) ist tatsächlich eine gute Geburtsvorbereitung. Gute Erfahrungen haben wir übrigens mit dem Dammöl von Ingeborg Stadelmann gemacht, das wir einfach ins Wassergeburtsbecken dazugeben während der Austreibungsphase. Neulich war ich bei einem Vortrag über Wassergeburt in einer Berliner Klinik. Dort habe ich gehört, daß "Wasserkinder" nach der Geburt sehr blass, sogar bläulich sind, weil sie länger im Geburtskanal bleiben und die Austreibungsphase viel länger dauert, da die Presswehen schwächer sind und in längeren Abständen kommen. Stimmt das und was kann ich selbst für eine schnellere Austreibungsphase tun? Liebe.....was Sie da an "Informationen" mitgebracht haben, kann nur ein Mißverständnis sein, denn nach allen Erfahrungen, die weltweit vorliegen, stimmt das nicht. Auch nach unseren eigenen Erfahrungen kann ich o.g. "Informationen" nicht bestätigen. Im Gegenteil ist die Austreibungsphase im Wasser wesentlich einfacher, unspektakulärer und schneller in ihrem Ablauf als an Land. Ich bin tatsächlich jedes Mal aufs Neue begeistert, wenn ich sehe, wie unkompliziert und sanft das Baby aus der Mutter sozusagen herausschlüpft und schwimmt.... Sicher ist aber wichtig, daß die Geburtshelfer Kenntnis und Erfahrung im Umgang mit dem Wasser haben. Man sollte z. Bsp. nicht zu früh ins Wasser gehen, sondern erst dann, wenn sich richtige kräftige und rhythmische Wehen eingestellt haben (ca. ab 4 cm Muttermund), die Wassertemperatur spielt auch eine erhebliche Rolle, denn sie sollte auf keinen Fall Körpertemperatur überschreiten; eher mögen die meisten Frauen etwas kühleres Wasser (32-35°C), am Ende, bevor das Baby kommt, sollte allerdings die Temperatur auf 36-37°C erhöht werden. Grundsätzlich gilt (unabhängig ob im Wasser oder an Land), daß bei Wehenstillstand oder nicht ausreichendem Geburtsfortgang an ein Positionswechsel zu denken ist. D.h. entweder durch Bewegung, andere Lage oder an Land/ins Wasser gehen. Meistens helfen solche einfachen Methoden schon sehr gut, um wieder Schwung in die Geburt zu bringen. Ganz oft braucht eine Erstgebärende an solch einem Punkt aber vielleicht einfach ein wenig Zuwendung und Unterstützung, um für den letzten Rest weiteren Mut zu finden! Ich empfehle Ihnen daher, sich eine gute Hebamme zu suchen, der Sie sich anvertrauen können und die bereit ist, Sie bei Ihren Wünschen wenn möglich zu unterstützen. Alles Gute! Ich interessiere mich für die Geburtsvorbereitung im Wasser. Können Sie mir sagen, ob die Krankenkasse diese Kurse zahlt? Liebe...., die gesetzliche Krankenkasse übernimmt eine Kostenbeteiligung von derzeit 14 Stunden je DM 10,-- für Geburtsvorbereitung. Hierbei ist eigentlich unerheblich, ob dieser Kurs an Land oder im Wasser statt findet. Entscheident ist, ob der Kurs von einer abrechnungsfähigen Fachkraft durchgeführt wird. Es gibt sehr unterschiedliche Angebote von Wasserkursen (Aqua Fitness, Schwangerschaftsschwimmen etc.), was mit richtiger Geburtsvorbereitung nichts zu tun hat. Darauf ist unbedingt zu achten. Zu einer guten Geburtsvorbereitung gehören Körperübungen (z. Bsp. Schwangerschaftsyoga), Atemarbeit und Vermittlung von Entspannungstechniken, die von einer ausgebildeten Fachkraft durchgeführt werden sollte! Am besten Sie erfragen die Kursleiterin des in Frage kommenden Kurses nach Ihrer Befähigung und ob ihre Kurse erstattet werden. Hallo. Ich bin in der 36. SSW und habe mich gemeinsam mit meinem Mann entschlossen, unser 2. Kind im Geburtshaus, wenn möglich im Wasser zu empfangen. Leider finde ich viele kritische Stimmen in meiner Umgebung, die mich immer noch etwas unsicher machen. Die erste Geburt fand genau vor 2 Jahren in der Klinik unter Einsatz fast aller techn. Mittel statt (Einleitung durch Blasensprengung, Wehentropf, PDA, Fieber, Antibiotikum und am Ende kam unsere Tochter durch einen Kaiserschnitt auf die Welt, weil der Muttermund sich nicht weiter öffnete). Diesmal will ich die Geburt erleben. Meine Frauenärztin erklärte mir, dass ich als Risikoschwangere (Alter 38, nach sectio) laufe und eine Geburt im Geburtshaus, dann auch noch unter Wasser, nicht zu befürworten sei. Die Hebammen könnten die Gefahren für einen Narbenbruch nicht einschätzen, das sie ja keine OPs durchführen könnten. Besteht die Gefahr eines Narbenbruches tatsächlich? Nach allen Untersuchen ist die Narbe und das Gewebe in Ordnung? Liebe.... die sogenannten Risikofaktoren lt. Mutterpaß sind mit Vorsicht zu geniessen. Nach allen bisherigen Erkenntnissen stellt Ihr Alter überhaupt kein Risiko dar. Auch die Tatsache, daß Sie einen vorangegangenen Kaiserschnitt hatten ist für sich betrachtet auch kein uneinschätzbares Risiko. Da kommt es vielmehr darauf an, warum der Kaiserschnitt gemacht wurde....so wie Sie das schildern, lief ziemlich vieles schief..... Sofern Sie gesund sind und die Schwangerschaft normal verläuft, ist eine Geburt im Geburtshaus prinzipiell möglich. Gerade nach den gemachten Erfahrungen würde ich Ihnen dazu raten, sich dieses Mal ein anderes Umfeld zu wählen. Hebammen sind qualifizierte Fachfrauen, die Sie kompetent und einfühlsam begleiten können und die jederzeit in der Lage sind, den Geburtsverlauf abschätzen zu können und damit eine notwendige Verlegung in eine Klinik, falls erforderlich, rechtzeitig vorzunehmen. Auch in der Beurteilung Ihres Narbengewebes sind Sie bei Ihrer Geburtshaushebamme an der richtigen Adresse - das Risiko eines Narbenbruches ist im übrigen sehr gering und eine Wassergeburt von großem Vorteil, da das Gewebe so schön weich gehalten wird und auch die Bauchdecke durch den Wasserdruck gute Unterstützung bekommt. Am besten beraten Sie sich gezielt mit Ihrer Geburtshaushebamme! Ich wünsche Ihnen alles Gute für die Geburt Ihres zweiten Kindes. |
|
© 1999-2010 Deva B. Doege / Impressum |