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Als meine Tochter 3 Monate alt war, haben wir einen Babyschwimmkurs angefangen. Damals meinte die Schwimmlehrerin, meine Tochter sei noch zu klein zum Tauchen. Als sie dann mit 5 Monaten in den Augen der Lehrerin alt genug fürs Tauchen war, hatte ich Bedenken, es zu tun, weil die Technik nicht mehr erklärt wurde. Nun ist meine Tochter 7 Monate alt. Können wir jetzt noch damit anfangen? Zunächst einmal: ein gut entwickeltes und gesundes Kind im Alter 3-4 Monate ist durchaus nicht zu jung zum Tauchen. Da sich Kinder unterschiedlich entwickeln, ist das pauschal natürlich nicht so einfach zu beantworten, ob Ihr Kind zu jung war. Mit dem Erreichen von 6 kg/12 Wochen fangen wir an mit dem Wasserbabies-Kurs. Tauchen tun wir ab der 3. oder 4. Kurswoche. Selbstverständlich können Sie das Tauchen noch anfangen! Der Atemschutzreflex geht irgendwann im ersten Lebensjahr verloren - nach meiner Erfahrung ist er bei Kindern diesen Alters, die im Babyschwimmen sind, meistens aktiv, auch wenn die Kinder (noch) nicht getaucht haben. Allerdings würde ich Ihnen raten, sich eine kompetente Anleitung zu suchen. Viel Spass im Wasser! Hat Babyschwimmen/Wassertraining auch ohne Tauchen positive Einflüsse auf Muskulatur, Atemtraining und Kreislauf des Babys? Auf alle Fälle macht das Babyschwimmen ganz unabhängig vom Tauchen viel Sinn. Sowohl für die Kräftigung der Muskulatur, die Anregung der Atmung und des Kreislaufs als auch auf die Gesamtmotorik der Kinder. Sich im Wasser zu bewegen, regt Babies sehr vielfältig an, was auch das Selbstbewußtsein fördert. Insgesamt ist es auch von Vorteil, den Kontakt zum Element Wasser beizubehalten bzw. zu fördern, damit hier keine unnötigen Ängste entstehen. Das Tauchen macht nur Sinn, wenn es sich nach den Bedürfnissen des Kindes und mit seiner Zustimmung geschieht (!) und zum anderen auf vernünftige kompetente Weise durchgefürt wird. Wenn diese Voraussetzungen nicht erfüllt werden können, ist es besser, auf das Tauchen zu verzichten! Mein kleiner Sohn ist jetzt 4 Wochen alt; er kam im Wasser zur Welt. Nach Anleitung der Hebamme sind wir von Anfang an 2-3 wöchentlich mit im in die Badewanne gegangen. Dabei haben wir ihn auch getaucht. Nach dem ersten Tauchversuch schaute er uns erstaunt an und wir tauchten ihn darauf gleich noch einmal. Er hatte Augen und Mund weit auf und rührte sich überhaupt nicht - er atmete nicht mehr! Wir bekamen wahnsinnige Angst und klopften ihn auf den Rücken. Erst nach einigen Sekunden atmete er wieder und fing total zu schreien an. Sollte ich mit den Tauchversuchen besser warten, bis ich einen erfahrenen Lehrer zur Seite habe? Wie soll ich mich verhalten, wenn mein Baby nicht mehr atmet - was haben wir denn falsch gemacht? Liebe..., obgleich ich absolut tauchbegeisterte Babyschwimmerin bin, macht für mich das Badewannentraining nur bedingt Sinn, d.h. in sehr vorsichtigem Umfang. Ich weiß nicht, wie Sie das Tauchen mit ihrem Sohn konkret durchgeführt haben: nach meiner Methode ist es absolut wichtig, dem Kind immer vorher mitzuteilen, was mit ihm geschieht, um sich darauf einstellen zu können. Besonders am Anfang des Tauchens würde ich auf keinen Fall gleich zweimal hintereinander tauchen; das Kind braucht Zeit, um das Erlebte zu verarbeiten und die Erfahrung zu integrieren. Ganz wichtig finde ich aber, daß Kinder nach der Geburt erst mal Zeit zum Ankommen und der Umstellung (Atmung, Verdauung etc.) bekommen, bevor wir mit so intensiven Erfahrungen wie dem Tauchen beginnen... Ich möchte Ihnen unbedingt dazu raten, mit dem Tauchen zu warten, bis Sie einen erfahrenen Lehrer finden. Und zwar sollte diese Anleitung individuell vorgehen können, d.h. sich wirklich auf ihren Sohn einstellen und nicht nach einem vorgegebenen Schema etwas durchziehen. Achten Sie immer auf die Reaktionen Ihres Sohnes und machen Sie diese zum Maßstab Ihrer Entscheidungen, was Sie in welchem Umfang etc. anbieten. Zu Ihrer Frage bezüglich des Atmens kann ich nur allgemein antworten: es ist nicht klar, ob es sich hierbei um den noch aktivierten Atemschutzreflex (= Kehllappen verschließt Luftröhre + Luftanhalten) handelt oder tatsächlich um ein Aussetzen der Atmung (evtl. Schock). Nach meiner Erfahrung kommt letzteres eher selten vor; eine pauschale Antwort ist schwer möglich: manchmal reicht es aus, das Kind laut und deutlich anzusprechen und "zurückzurufen"...bis hin zu Wiederbelebungsmaßnahmen. Schon aus diesem Grund ist ein erfahrener Lehrer sinnvoll. Ich wünsche Ihnen dennoch viele freudvolle Wasserstunden mit ihrem Sohn! Hallo, meine Tochter ist 4 Monate und in zwei Wochen werden wir mit einem Babyschwimmkurs anfangen. Jetzt habe ich gelesen, daß man nach einer Impfung nicht schwimmen gehen soll, wie lange denn? Wenn ich nun z.B. Freitags zur Impfung gehe, können wir dann trotzdem Montags in den Kurs gehen? Vielen Dank für die Antwort. Hallo! Allgemein wird geraten nach dem Impfen 3-4 Tage abzuwarten, bevor man wieder zum Babyschwimmen geht, damit das Baby nicht zu sehr belastet wird: eine Impfung zu verarbeiten, ist für Babys' Organismus anstrengend, da kann ein zeitgleicher Schwimmbadbesuch zur Überforderung werden. Spätestens jedoch nach 4 Tagen haben die meisten Kinder sich soweit erholt, daß sie wieder zum Kurs können. Viel Spaß mit Ihrer Tochter im Wasser! Meine Tochter ist bereits 6 Monate alt. Ich habe gelesen, dass der Atemschutzreflex trainiert werden muss, da er sonst wieder verschwindet. Ich möchte ab September einen Babyschwimmkurs machen. Ist da der Atemschutzreflex noch vorhanden? Tatsächlich ist der Atemschutzreflex ein Reflex, der verkümmert, wenn er nicht aktiviert bleibt. Es lässt sich jedoch schwer pauschal sagen, wann dies genau der Fall ist. Offensichtlich spielen da viele verschiedene Faktoren eine Rolle. Man geht davon aus, dass er innerhalb des ersten Lebensjahres verkümmert, was sich auch mit meiner Erfahrung deckt. Der Reflex kann jedoch jederzeit wieder aktiviert werden - dies sollte aber immer unter Anleitung einer entsprechend kompetenten Kursleitung erfolgen. Auch hier lässt sich nämlich nicht pauschal sagen, ob und wann dies bei welchem Kind geht. Es gibt Kinder, die von Geburt an tauchen und andere, die sich da viel Zeit lassen und beispielsweise erst mit 18 Monaten anfangen wollen mit dem Tauchen. In unseren Kursen wird das immer individuell nach sorgfältiger Beobachtung entschieden, wann wir einem Kind das Tauchen anbieten! Ich wünsche Euch viel Spaß im Wasser! Hallo, herzliche Gratulation zu Ihrer ansprechenden Homepage. Wir wohnen in der Nähe eines Sees, der im August ca. 22 Grad warm ist. Ab wann kann ich mit meiner kleinen Tochter im See baden und wie lange? Sie ist jetzt 8 Monate alt und wir besuchen einen Babyschwimmkurs. Für das Babyschwimmen gibt es so eine Art Faustregel, die besagt, daß im ersten Lebensjahr des Babys das Wasser im Schwimmbad mindestens auf 32°C temperiert sein sollte. Richtig baden in Ihrem See können Sie noch nicht mit ihrem Baby. Vielleicht mag Ihr Baby am Seeufer spielen und ein bißchen ins Wasser krabbeln. Meistens zeigen die Babys selbst genau, ob ihnen das Wasser zu kalt ist. Orientieren Sie sich daran. Spricht eigentlich etwas dagegen, mit meinem Baby alleine in ein Schwimmbad zu gehen? Und ab welcher Woche / Monat empfiehlt es sich? Vielen Dank für Ihre Mühe. Selbstverständlich können Sie auch alleine mit Ihrem Baby ins Wasser gehen. Dafür sollten Sie aber auf entsprechende Wassertemperatur achten und es sollte kein unruhiger Betrieb im Bad sein. Je nach Lust des Babies (und Eltern) können Sie bei entsprechenden Wasserbedingungen schon mit 8 Wochen beginnen. Ich persönlich bevorzuge es, Babies im Alter von 3-4 Monaten mit ins Wasser zu nehmen. Alles Gute und viel Spaß beim Plantschen. Ich gehe mit meiner 7 Monate alten Tochter in einen Baby-Schwimmkurs. Da die Betreuung etwas zu wünschen übrig läßt, meine Frage an Sie: Soll ich meine Tochter halten und einfach nur durch das Wasser ziehen oder soll ich ihr Schwimmflügel umbinden und sie alleine im Wasser treiben lassen u.ä.? Offensichtlich handelt es sich hier nicht um einen Schwimmkurs, wenn keine Anleitung und Betreuung vorhanden sind, sondern lediglich um eine Art "Beaufsichtigung". Ich rate ihnen, sich dann lieber einen richtigen Kurs mit Anregungen und Angeboten für die Kinder zu suchen. Sollte das nicht möglich sein, können Sie natürlich auch alleine mit Ihrem Baby Spaß im Wasser haben. Schwimmflügel würde ich hierbei noch nicht benutzen, dafür ist Ihre Tochter noch zu klein. Besser ist es, selbst mit dem Baby Bewegungen auszuführen, z.Bsp. zunächst unter beiden Armen das Baby haltend durch das Wasser "ziehen", dann mal nur mit einem Arm. Auch Rückenlage mögen manche Babies in diesem Alter noch gerne. Dabei muß natürlich der Kopf unterstützt werden. Mit solcher Unterstützung ist Ihre Tochter in der Lage, den Körper dann auf dem Wasser treiben zu lassen. Lassen Sie Ihrer Phantasie dabei ruhig freien Lauf. Erlaubt ist alles, was Ihnen und Ihrer Tochter gefällt, solange Ihre Tochter sicher beaufsichtigt ist. Viel Spaß beim "Schwimmen". Sollten Babies beim Babyschwimmen getaucht werden? Babies verfügen über einen Atemschutzreflexreflex, der sie davor schützt, daß Wasser in die Lunge eindringen kann. Die meisten Babies geben von selbst den Impuls tauchen zu wollen; dann steht dem - bei entsprechend kompetenter Anleitung - nichts im Weg. Aus vielen Untersuchungen weiß man heute, daß Babies, die tauchen dürfen, sich nicht nur im Wasser wesentlich selbständiger und sicherer (!) bewegen können, sondern ihre gesamte Entwicklung davon positiv beeinflußt wird. "Wasserbabies" weisen den "normalen" Babies im ersten Lebensjahr oft Entwicklungsvorsprünge von bis zu 2 Monaten vor; nicht zuletzt bewirkt dies die Förderung eines gesunden Selbstvertrauens. Unser Sohn ist 4 Monate alt und wir gehen mit ihm zum Babyschwimmen in einem Schwimmverein. Wie schädlich ist Chlorwasser? Nach meiner Erfahrung stellt das Chlorwasser bei einem gesunden Baby keine Probleme dar. Wichtig ist, daß das Baby nach dem Chlorbad gut abgeduscht wird. Natürlich ist Chlorwasser nicht gerade ideal, aber der Nutzen, den Baby vom Schwimmen hat, überwiegt m.E. dem Nachteil. |
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