DelphisART = Deva B. Doege, Kurzprofil

Antworten auf Ihre Fragen
zu Wasserbabies und Babyschwimmen


 
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Auf dieser Seite beantworten wir Ihre Fragen rund um Wasserbabies und Babyschwimmen.

Selbstverständlich erfolgt eine evtl. Veröffentlichung hier diskret und ohne Angabe Ihrer persönlichen Daten.

Bitte beachten Sie auch unseren Artikel "Was ist eigentlich Babyschwimmen?", der viele der hier genannten Problematiken ausführlich behandelt.

Alpträume vom Babyschwimmen?

Schwimmhilfen, Umkleideproblem und schlechte Kursleitung....was tun?

Babyschwimmen bei Spina bifida?

Quengelndes Baby - was tun?

Verunsichertes Baby beim Babyschwimmen

Solewasser für Baby mit Neurodermitis und Sonnenallergie?

Mittelohrentzündung durch Babyschwimmen?

Baby in Thermalbad mitnehmen?

Babyschwimmen bei Neurodermitis?

Hygiene in öffentlichen Bädern?

Tauchen in der Rückenlage?

Gehirnschäden durch Tauchen?

 

...noch mehr Fragen
 

    

 
Mein Sohn ist jetzt 14 Monate alt und ich gehe regelmässig mit ihm zum Babyschwimmen, seit er ein halbes Jahr alt ist. Mit dem Tauchen haben wir erst mit 8 Monaten begonnen und seither hat er panische Angst vor dem Wasser und klammert sich nur noch bei mir an. Zuvor ist er gerne vom Beckenrand ins Wasser gesprungen und hatte viel Spass im Wasser. Unsere Hebamme kommt mir irgendwie zu ehrgeizig vor (ihr 17-monatiger Sohn schwimmt schon beinahe ohne Flügel!!). Sie ist sehr fürs Tauchen und auch, wenn die Babies schreien, gibt es kein Drumherum....was mir zu denken gibt: beinahe jedesmal, wenn wir Babyschwimmen waren, habe ich abends einen Zirkus. Er wacht ständig wieder auf und schreit. Ich frage mich langsam, ob da irgendwas verkehrt läuft oder ob er davon Alpträume bekommt??? Ich habe schon überlegt, ob ich vielleicht aufhören sollte?


Ihre Vermutung, dass da "irgendwas" schief läuft, kann ich nur bestätigen - und zwar nicht nur irgendwas, sondern der ganze Ansatz scheint mir falsch. Auch wir machen die Erfahrung, dass es schwieriger ist, wenn Kinder erst mit 8-9 Monaten das Tauchen beginnen. Zu diesem Zeitpunkt hat das Kind bestimmte Entwicklungsstufen erreicht, die eine gewisse Eigenständigkeit mit sich bringt. Zugleich ist aber auch das Rücksicherungsbedürfnis an die Mutter in diesem Alter sehr ausgeprägt. Ob der Atemschutzreflex noch aktiv ist, ist in diesem Alter auch nicht sicher.
Ich möchte Ihnen empfehlen, sich dringend ein anderes Programm zu suchen, aber mit der Kursleiterin auch ein Gespräch zu führen. Bei aller Begeisterung fürs Tauchen ist es nicht gerechtfertigt, Kinder so gegen ihren Willen zu einem Kursprogramm zu zwingen! Jeder Mensch hat das Recht auf eigene Erfahrungen und den eigenen Weg! Alles, was die Babies bei solcher Vorgehensweise lernen, ist , das Vertrauen zur eigenen Mutter zu verlieren und Angst vor dem Wasser zu bekommen - genau das Gegenteil dessen, was Sie sicher im Sinn hatten, oder?!
Auch Babies träumen schon und es scheint sehr offensichtlich, dass ihr Kind das am Tag erlebte in seinen Träumen verarbeitet. Das Loslassen in den Schlaf ist eine Vertrauenssache, die die meisten Babies ab einem bestimmten Alter erst bewusst lernen müssen. Das Verhalten Ihres Sohnes lässt darauf schliessen, dass er sich nicht sicher fühlt. Gehen Sie lieber mit ihrem Kind alleine in ein ruhiges Bad und lassen ihm absolut freie Hand zu entscheiden, was er im Wasser machen möchte. Lassen Sie ihm - nach diesen vorangegangenen Erfahrungen - viel Zeit bei allem und geben ihm viel Sicherheit durch körpernahen Halt, wenn er dies möchte. Anregungen kann Ihnen vielleicht das Buch von Barbara Ahr geben (auf unserer Bücherliste). Auf keinen Fall würde ich das Schwimmengehen abbrechen, sonst könnte ihr Sohn eine Negativerinnerung speichern und später nicht mehr schwimmen gehen wollen. Alles Gute!

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Ich bin mit meinem 4 Monate alten Sohn seit 3 Wochen beim Babyschwimmen. Die erste Stunde war ja noch ganz ok, ausser, dass der Betreuer einfach die Babies von den Mamis wegnimmt (ohne Vorwarnung), um was vorzuzeigen. Auch warf er in der ersten Stunde ein fremdes Baby in die Luft und liess es unter Wasser fallen. Mein Sohn war glücklicherweise davon verschont, bei der zweiten Stunde war das Wasser aber so kalt, dass mein Sohn seit 2 Wochen krank ist. Auch wird in diesem Kurs immer wieder geraten, den Kindern Schwimmflügel anzuziehen, was unbedingt notwendig sei. Ist das so in Ordnung - müssen Schwimmhilfen getragen werden, oder ist das nicht ungünstig für die Haltung? Soll ich da weiter hingehen? Ist es in Ordnung, dass für die Babies keine Wickel- und Umkleidemöglichkeiten zur Verfügung stehen?


Was Sie da schildern, ist zwar nicht korrekt, aber leider hören wir immer wieder von solcherlei Problemen in unserer Sprechstunde. Ich würde Ihnen raten, mit dem Veranstalter zu sprechen und gegebenenfalls die Kursgebühr zurückzuverlangen. Ein Kursort für Babyschwimmen muss Umkleide- und Wickelmöglichkeiten anbieten, sonst ist dies kein geeigneter Kursort!
Gegen seine Kurspraktiken ist leider kein Kraut gewachsen - es ist zwar vollkommen unsinnig und unsensibel, ein Baby der Mutter aus dem Arm zu nehmen, zumal er ja bei Kursbeginn noch ein Fremder für Mutter und Baby ist, aber auch das passiert in ziemlich vielen Programmen. Hier sind die Mütter gefordert, solches Verhalten nicht zu dulden: Niemand hat einer Mutter einfach so ihr Kind aus dem Arm zu nehmen! Das Kind dann auch noch hochzuwerfen und gar untertauchen zu lassen, disqualifiziert ihn als Kursleiter komplett.
Über die Verwendung von Schwimmhilfen gibt es eine einfache Faustregel: solange ein Kind (an Land) noch nicht aufrecht und sicher alleine laufen kann, sollten Schwimmflügel oder Schwimmscheiben (also Auftriebsmittel, die um die Arme getragen werden) überhaupt nicht verwendet werden, da die Rumpfmuskulatur hierfür noch nicht kräftig genug ist.Sie sind ungünstig für die Haltung und können u.U. zu Haltungsschäden führen. Ausserdem lernt das Baby eine falsche Haltung im Wasser, was seinen natürlichen Fähigkeiten im Wasser eher hinderlich ist.....wir können daher nur immer wieder dazu raten, sich vor der Anmeldung zu einem Kurs ausführlich bei dem Veranstalter über Kursort, Befähigung des Kursleiters und das Kursprogramm zu erkundigen!

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Mein Sohn ist jetzt 24 Monate alt, hat aber spina bifida. Durch seine Erkrankung leidet er häufig unter Blasenentzündungen. Nun wollte ich wissen, ob es trotzdem möglich ist, mit ihm zum Schwimmen zu gehen. Es wäre für ihn sehr wichtig, da er durch die Erkrankung sehr starke Gleichgewichts- und Motoriksprobleme hat.


Blasenentleerungsstörungen und wiederkehrende Blasenentzündungen sind häufig bei spina bifida zu finden. Zum Baby- und Kleinkindschwimmen wird trotzdem geraten. Die Bewegung im Wasser fördert die Bauch- und Rückenmuskulatur besonders gut, was sich wiederum positiv auf die Blasen- und Darmtätigkeit auswirkt.
Wegen der Blasenempfindlichkeit Ihres Sohnes sollten Sie aber bei der Auswahl des Kursortes besonders darauf achten, dass das Bad ein sauberer Ort ist, d.h. nicht zu stark frequentiertes Wasser. Ausserdem sollten Sie besonders auf ein Programm mit einer kompetenten Kursleitung Wert legen, die über genügend medizinische Kenntnisse verfügt, um Ihnen passende Anregungen geben zu können. Wenn Sie keinen Kurs besuchen, sollten Sie in Reha-Einrichtungen nach der Möglichkeit der Badnutzung fragen - Anregungen kann Ihnen dann vielleicht Ihre Physiotherapeutin geben. Bei der Wassertemperatur sollten Sie beachten, dass diese nicht unter 32°C liegt. Ich wünsche Ihnen und Ihrem Sohn viel Freude im Wasser!

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Mit unserer Tochter (4 1/2 Monate) gehe ich seit fast 6 Wochen zum Babyschwimmen. Die ersten beiden Male waren sehr schön, es hat ihr augenscheinlich gut gefallen. Die letzten Male fing sie aber nach 5 bis 10 Minuten an zu quengeln. Woran kann das liegen? Kalt war ihr nicht. Die Übungen waren auch nicht neu. Kann sie plötzlich keine Lust mehr haben


Wenn Babies beim Schwimmen quengeln, kann das verschiedene Ursachen haben: Baby zahnt, hat Hunger, ist müde, brütet einen Infekt aus... Vielleicht trifft einer dieser Punkte in Ihrem Falle zu. Wenn das Kursprogramm z. Bsp. mitten in die eigentliche Schlafzeit des Kindes fällt, macht dem Baby das Schwimmen keinen Spass. Ein Wechsel in eine andere Kurszeit wirkt da oft Wunder. Sollte all dies nicht zutreffen, könnte es auch sein, dass es ihrem Baby zu schnell geht - dann sollten sie einfache Angebote bevorzugen, Tempo drosseln und körpernahe Haltungen bevorzugen.

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Hallo, ich besuche mit meiner Tochter (5 Monate) seit 3 Wochen einen Babyschwimmkurs. Beim letzten Schwimmen hat sie ihre Arme steif nach hinten gestreckt und war auch sehr verunsichert. Sonst hat sie eigentlich Spass beim Baden in der Wanne, beim Babyschwimmen bewegt sie sich allerdings sehr vorsichtig. Woran liegt das?


Ganz offensichtlich handelt es sich bei der beschriebenen Verhaltensweise Ihrer Tochter um ein Anzeichen von Unsicherheit. Das heisst aber nicht gleich, dass sie Wasser nicht mag. Kinder nehmen Informationen und Anregungen unterschiedlich auf. Wenn ihnen etwas zu schnell geht oder zuviel wird, dann verunsichert sie dies - ein Zeichen, es langsamer anzugehen. Achten sie darauf, dass Sie Ihrem Kind nicht zuviele wechselnde Haltungen, Übungen etc. in einer Schwimmstunde zumuten. Wir orientieren uns bei allen Angeboten immer an den Signalen der Kinder. Aktive Arm- und Beinbewegung der Kinder ist meist ein Zeichen dafür, dass das Kind offen für neue Eindrücke ist. Ein Kind, das sich eher passiv verhält, sich an die Mutter klammert oder gar sich steif macht, braucht erst noch mehr Sicherheitsgefühl. Respektieren Sie dies unbedingt und bevorzugen zunächst körpernahe Haltungen. Das Kursprogramm soll Anregung sein und nicht Pflichtprogramm, das jeder "durchziehen" muss - sonst macht es bald keinen Spass mehr...!

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Meine Tochter ist jetzt 1 Jahr alt und wir wollen gerne mit ihr in ein Kursolebad mit verschiedenen Wassertemperaturen gehen. Sie leidet allerdings an einer Sonnenallergie in Verbindung mit Neurodermitis. Ist das Solewasser vorteilhafter für sie?


Lieber Herr...., wir haben gute Erfahrung mit dem Solewasser gemacht, das die Haut anscheinend nicht so reizt wie gechlortes Wasser. Daher meine ich, Sie sollten es ausprobieren (sofern Ihre Tochter nicht gerade einen aktiven neurodermitischen Schub hat). Durch die Sonnenallergie kommt vermutlich nur eine Hallenbadeinrichtung in Frage. Die Wassertemperatur sollte für ein 1-jähriges Kind idealerweise 32-34°C betragen (mindestens 30°C). Um die Haut nicht zu stark zu belasten, sollten Sie nicht zu lange baden, d.h. am Anfang nicht lä,nger als eine halbe Stunde. Sollte die Haut Ihrer Tochter sehr schnell austrocknen, empfiehlt sich nach dem Abduschen das Einölen mit einem verträglichen pflanzlichen Öl (Olivenöl!). Ich wünsche Ihnen und Ihrer Tochter viel Spass im Wasser!

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Mein Sohn ist jetzt 13 Wochen alt und ich möchte bald mit ihm schwimmen gehen. Allerdings habe ich jetzt gehört, dass bei Kindern, die vor dem ersten Lebensjahr mit dem Schwimmen beginnen, ein erhöhtes Risiko von Ohrenentzündungen besteht. Stimmt das?


Bei der Mittelohrentzündung handelt es sich um eine bakterielle oder virale Erkrankung. Ein Übertragungsweg über entsprechend keimfrei aufbereitetes Wasser (Chlor oder Ozon) halte ich für mehr als unwahrscheinlich. (Meist entsteht eine Mittelohrentzündung bei aufsteigenden Infekten aus dem Nasen-Rachenraum, vor allem in den Wintermonaten.) Wir erleben beim Babyschwimmen äusserst selten Kinder mit Mittelohrentzündungen; ein erhöhtes Risiko besteht sicherlich nicht!

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Ich möchte mit meinem 12 Wochen alten Baby auch ins Wasser gehen. Kurse finden in der Umgebung während des Sommers nicht statt und normale Schwimmbäder sind zu kalt. Darf ich das Baby in das Thermalbad mitnehmen oder ist der Salzgehalt des Wassers in irgendeiner Hinsicht schädlich?


Liebe..., wir haben bisher nur positive Erfahrung mit Thermalwasser gemacht, d.h. grundsätzlich ist es auch mit einem Baby möglich, im Thermalwasser zu schwimmen. Je nach Wassertemperatur sollte man die Badedauer regulieren. Ideal sind 34°C - bei kälterem oder wärmerem Wasser sollte man entsprechend kürzer baden. Badezeit für ein 3 Monate altes Baby ist beim ersten Badbesuch idealerweise ca. 20-25 Minuten; danach kann der Aufenthalt langsam bis zu 45 Minuten gesteigert werden. Dies sind jedoch nur Anhaltspunkte - Babies sind sehr unterschiedlich und zeigen meist recht deutlich, wann sie genug haben.

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Mein Sohn ist 3 Monate alt und hat Neurodermitis. Können wir trotzdem mit ihm zum Babyschwimmen gehen?


Grundsätzlich ist auch bei einer Neurodermitis-Erkrankung die Teilnahme am Babyschwimmen möglich - vorausgesetzt, das Kind hat gerade keinen heftigen Schub bzw. die Erkrankung besteht nicht in zu heftigem Ausmaß; dann sollten Sie noch so lange warten, bis die Beschwerden weitgehend abgeklungen sind. Sie sollten auf alle Fälle in ein Schwimmbad gehen, welches möglichst wenig gechlort wird (öffentliche Bäder sind nicht geeignet). Nach dem Schwimmen sollten Sie ihr Baby gründlich abduschen. Um die Haut vor dem Austrocknen zu schützen, was besonders bei Neurodermitikern ganz wichtig ist, kann man die noch feuchte Haut mit einem verträglichen pflanzlichen Hautöl einölen und nach ein paar Minuten Einwirkzeit dann das Baby abtrocknen. Da die Wintermonate für Neurodermitis-Erkrankte eine Belastungszeit ist, sollten Sie mit dem Babyschwimmen evtl. bis zum Frühling warten. Eventuell können Sie ja eine Probestunde vereinbaren, um zu schauen, wie es Ihrem Baby bekommt. Viel Glück!

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Ich möchte gerne mit meiner 12 Wochen alten Tochter zum Babyschwimmen gehen. Doch habe ich große Bedenken, was die Reinlichkeit in öffentlichen Bädern betrifft. Auch meine Kinderärztin bestätigte mir, daß besonders Mädchen schon im Babyalter Scheidenpilze in öffentlichen Bädern bekommen könnten. Was meinen Sie dazu?


Liebe..., tatsächlich halte ich ein öffentliches Bad nicht für den idealen Ort, um mit einem kleinen Baby schwimmen zu gehen. Das Wasser wird sehr stark gechlort, um Keime und Bakterien unschädlich zu machen; gleichzeitig reizt es aber Babies' empfindliche Haut und insbesondere die Schleimhäute. Gerade am Anfang kommt es aber auch häufiger dazu, daß Babies Wasser trinken oder verschlucken und das ist nun mal nicht sehr hygienisch. Ein weiterer Punkt ist die Lautstärke in öffentlichen Bädern. Je nach Tageszeit herrscht in den Schwimmhallen doch ziemlich viel Betrieb - eindeutig zuviel für Babies empfindliches Gehör!
Von Scheidenpilzen schon bei kleinen Babies habe ich allerdings noch nicht gehört; trotzdem würde ich Ihnen aus den genannten Gründen raten, sich einen Kurs in ruhigem Rahmen (Privatbad) zu suchen. Allerdings ist auch hier wichtig, die Wasserqualität - sowie die Kursbefähigung der Kursleitung! - zu klären. Z. Bsp. zu erfragen, wie oft das Wasser ausgetauscht wird (als Anhaltspunkt: in unserem Bad wird das Wasser alle zwei Tage ausgetauscht, so daß nur ganz wenig gechlort werden muß). Ich hoffe, Sie finden ein geeignetes Bad und wünsche Ihnen und Ihrer Tochter viel Spaß beim Schwimmen.

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Ich besuche mit meiner 5 Monate alten Tochter seit 3 Wochen einen Babyschwimmkurs. Beim letzten Mal hat die Kursleiterin die Babies getaucht. Meine Tochter hat vorher keine Anstalten gemacht, sich die Welt unter Wasser anschauen zu wollen und war auch etwas quengelig. Die Kursleiterin nahm sie, legte sie kurz auf den Rücken (dabei meckerte mein Kind etwas) und tauchte sie dann. Ich fand das etwas zu schnell und unmittelbar, so dass sich meine Tochter gar nicht darauf einstellen konnte. Als sie wieder hoch kam, weinte sie. Ist es nicht sinnvoller, es langsam angehen zu lassen? Ist so eine Art und Weise gut für mein Kind? Schadet es?


Liebe ..., was Sie da beschreiben, klingt eigenartig für mich. Wenn ich das richtig verstanden habe, wurde ihr Kind in der Rückenlage getaucht? Sowas machen wir nicht.
Es ist wichtig, daß die Babies wissen, was auf sie zukommt. Wir bauen das langsam Schritt für Schritt auf und meistens tauchen auch die Eltern vorher vor den Kindern, um ihnen zu zeigen, was "Tauchen" bedeutet. Bei allem, was wir machen, reden wir mit den Kindern, d.h. wir sagen ihnen, was als nächstes auf sie zukommt. Für fast alle Kinder ist es sehr wichtig, das Tauchen mit einem immer gleichbleibenden Ritual durchzuführen - zumindest solange, bis sie diese Erfahrung integriert haben. NIEMALS tauchen wir ohne Vorankündigung. Das hat wohl bei Euch alles gefehlt. Auch tauchen wir nicht, wenn ein Kind quengelt, denn das hat meistens einen Grund (Hunger, müde etc.) und dann ist ein Kind nicht offen, eine weitere (intensive) Erfahrung zu verarbeiten.
Ich empfehle Euch, mit der Kursleiterin zu sprechen und ihr diese Bedenken, die Sie haben mitzuteilen. Ich teile Ihre Meinung, daß das Verfahren viel zu unvermittelt war und sich ihre Tochter nicht einstellen konnte. Ansonsten würde ich nur noch das im Kurs machen, wonach Euch ist, denn in erster Linie geht es darum, daß die Kinder einen freudvollen Umgang mit dem Wasser erleben! Und vor allen Dingen: lassen Sie sich Ihr Kind nicht ungefragt (!) aus der Hand nehmen! Ich wünsche Euch trotzdem noch viel Spaß mit dem Schwimmen.

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Mein Sohn ist 5 Monate alt und wir besuchen seit drei Wochen einen Babyschwimmkurs. Die Trainerin führt Tauchen erst bei Kindern im Krabbelalter durch. Auf meine Frage, ob dann nicht der Atemschutzreflex schon verloren gegangen wäre sagte sie, daß die frühen Tauchgänge zwar nach der russischen Methode üblich seien, es aber nicht erwiesen sei, wohin das Wasser laufen würde. Es könne bei Babies in den Blutkreislauf gelangen und dadurch massive Gehirnschäden hervorrufen. Stimmt das?


Als ersten stellt sich mir bei solchen Behauptungen die Frage, WIE das Wasser in den Blutkreislauf gelangen soll und als zweites, warum dies bei 5 Monate alten Kindern passieren sollte aber nicht bei Kindern, die 6-8 Wochen älter sind?! Ich habe so etwas noch nie gehört und halte das für absoluten Blödsinn! Tatsächlich kann Wasser in geringem Ausmaß (ein paar Tropfen!) in den äussersten Gehörgang laufen. Spätestens wenn das Kind gähnt, wird dieses Wasser aber wieder durch den Druck ausgeschieden - auch können Babies Wasser verschlucken, was auch immer wieder mal passiert. Dies geschieht jedoch eher bei den Überwasserübungen als unter Wasser und kann genauso auch zu Hause in der Badewanne geschehen. Das ist ein vollkommen harmloser Vorgang. Auch wählt Ihre Kursleiterin das Alter für den Tauchbeginn ungünstig, denn die Erfahrung zeigt, daß Kinder, die früh mit dem Tauchen anfangen, es am schnellsten sehr selbständig beherrschen. Es tut mir leid, daß Sie solche Erfahrungen machen mußten - tatsächlich gibt es bei diesem Thema noch sehr viele falsche oder schlechte Information. Ich empfehle Ihnen, sich ein kompetenteres Programm zu suchen oder alleine mit Ihrem Kind schwimmen zu gehen. Anregungen können Sie sich z. Bsp. in einem Babyschwimm-Buch holen. Eine Buchempfehlung finden Sie auf unserer Bücherliste. Ich wünsche Ihnen noch viel Spaß mit Ihrem Sohn im Wasser.

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